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Liebe NaBeBa-Freunde! 15.05.2020
Gab es schon einmal eine so komische Zeit? In meinem Leben auf jeden Fall nicht.
Ich habe mich schon immer daran erfreut in einer Zeit geboren zu sein, in der es in Deutschland
weder Krieg, noch Hunger, noch massive Unterdrückung gab. Ich habe mich auch sehr daran
erfreut immer gesund zu sein. Nicht selten dachte ich über mögliche Katastrophen nach.
Smogalarm; Ozonloch; Waldsterben; Klimawandel; Insektensterben, dass waren bisher die
schlimmsten Themen, deren Folgen ich fürchtete und es immer noch tue. Ein Grippevirus hat mir
nie Angst gemacht. Ich glaubte ernsthaft, das die medizinische Wissenschaft solche Themen
einigermaßen im Griff hat. Warum war das eigentlich so? Weil wir Pest, Pocken und Tuberkulose
besiegt haben und auch bei Aids und Krebs lange nicht mehr so machtlos sind, wie zu früheren
Zeiten? Sicherlich! Und jetzt muss ich diese Überzeugung tatsächlich um einiges revidieren.
Schulen und Kindergärten arbeiten nicht wie gewohnt. Geselligkeit muss neu erfunden werden und
ebenso das Freizeitverhalten. Keiner weiß wie lange es noch so gehen wird. Das ist das
schwierigste an der Situation. Ich habe es inzwischen akzeptiert und suche, wie alle Menschen,
nach neuen Wegen. Auch für NaBeBa haben wir neue Wege gefunden. Da am Vormittag keine
Schulklassen und Kindergärten mehr kommen dürfen, haben wir jetzt für Familien geöffnet, die am
Morgen bei der Tierfütterung dabei sein können oder am Nachmittag einfach die schöne
Umgebung und die Nähe der Tiere genießen dürfen. Familien sollten uns aber unbedingt zuvor
anrufen um einen Termin abzusprechen. Wir begleiten auf Abstand und freuen uns über eine
Spende. Familien die kein Geld übrig haben dürfen trotzdem kommen. Kein Problem! Wichtig ist
eine Anmeldung. Das Angebot wird schon jetzt sehr gut angenommen und es klappt auch mit den
Abstands- und Hygieneregeln. Wir freuen uns auf weitere Besuche!
An den Nachmittagen können auch wieder die gewohnten Gruppen stattfinden. Natürlich in
abgespeckter Form und auch hier mit Abstands- und Hygieneregeln. Kinder, die bisher schon an
den einzelnen Gruppennachmittagen teilgenommen haben und in der Lage sind die
Abstandsregeln einzuhalten, dürfen den NaBeBa nun zu den gewohnten Zeiten wieder besuchen.
Leider können wir den Fahrdienst nicht einrichten. Eltern müssten ihre Kinder bringen und
abholen. Zuvor aber bitte anrufen, damit wir ordentlich planen können. Für Kinder und
Jugendliche, die diese Regeln nicht von sich aus einhalten können, versuchen wir eine
Einzelbetreuung möglich zu machen. Einige Kinder mit Behinderung nehmen dieses Angebot
bereits wahr. Da das Gelände sehr weiträumig ist und viel Personal zur Betreuung zur Verfügung
steht, funktioniert unser Konzept sehr gut. Wir halten uns derzeit zu 98 % Draußen auf. Das
andauernde schöne Wetter hilft uns natürlich sehr. Und jetzt kommt bald der Sommer. Da sollte es
doch eine Möglichkeit geben NaBeBa auch in Corona-Krisenzeiten zu genießen!
Ab wann wieder Ferienfreizeiten stattfinden können, wissen wir nicht. Gerade in den Freizeiten
wird es sehr schwer sein Abstandsregeln einzuhalten. Ob es uns gelingt dafür ein Konzept zu
entwickeln, welches auch bewilligungsfähig ist, wird die Zeit zeigen.
Wir sind noch immer zuversichtlich, dass wir diese schwere Krise überstehen, und das NaBeBa
nicht nur unseren Kindern sondern allen Freunden weiter zur Verfügung stehen wird.
Es gehen fast täglich Spenden ein, diese Spenden machen es möglich, dass wir noch weiter
existieren, vielen Dank dafür. Jeder Cent hilft uns und macht uns Mut.
Unsere Einnahmen durch Gebühren sind noch immer um 80% geringer als vor der Krise.
Das es uns noch gibt liegt allein an der Spendenbereitschaft.
Jeder der möchte kann helfen mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende unter:

paypal.me/nabeba
oder
https://www.spendeonline.org/NaBeBa_eV/
oder
Volksbank Waltrop e.G. IBAN: DE17 4266 1717 0043 6541 00

Bleibt bitte gesund
Dorothee Zijp

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