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NaBeBa-Neuigkeitsbrief Juni 2022

Liebe NaBeBa-Freunde,

ich habe lange keinen Neuigkeitenbrief mehr geschrieben. Nicht weil es nichts Neues zu berichten gab, sondern weil die Neuigkeiten sich dauernd überschlugen und ich einfach nicht die Zeit gefunden habe für so einen Brief. Unser NaBeBa-Team musste sehr kreativ sein, um die letzten beiden Jahre zu überleben. Die Pandemie machte es schwer einen normalen Alltag zu bewältigen. Schulen und Kindergärten meldeten sich nur noch zögernd an, Mitarbeiter fehlten, aufgrund einer Coronaerkrankung und zugehöriger Quarantäne, auch an den Nachmittagen waren unsere Gruppen weniger besucht, weil sich immer wieder Kinder anderorts infizierten. Auf dem NaBeBa hat sich meines Wissens niemand infiziert. Unser Konzept wurde der Situation angepasst und es fanden überhaupt keine Angebote mehr in Räumen statt. Auch ich war niemals krank und habe den Betrieb oft alleine aufrecht erhalten. 2021 haben wir uns entschlossen Familienprojekt zu werden. Das war eine wirklich gute Entscheidung. Viele Familien schlossen eine aktive Mitgliedschaft ab und helfen seither bei der Versorgung der Tiere, Bearbeitung des Gartens und auch bei verwaltungstechnischen Angelegenheiten. Wir werden durch ein Architekturbüro und einen Anwalt ehrenamtlich unterstützt. Eine große Hilfe in dieser Zeit. Wir haben unsere baurechtlichen Probleme in Ordnung bringen können. Das alte Kaninchenhaus wurde abgerissen und auch der alte Schweinestall. Das waren Gebäude, die dort schon gestanden haben, bevor wir das Grundstück pachteten, aber nie eine Baugenehmigung hatten. Unsere Kaninchen wohnen nun am Eingangsbereich und wir finden die neue Lösung für die Unterbringung sehr gelungen. Es hat uns viel Zeit und Mühe gekostet diese Änderungen durchzuführen und zu finanzieren. Dank der vielen Spenden unserer Freunde konnten wir auch das schließlich bewältigen.

Unser Gartenprojekt „Kichererbse und Stachelbeere“, dass mit 29.000,00 € von der Postcode-Lotterie gefördert wurde, nimmt richtig Fahrt auf. Um die Gesundheit des Bodens auf dem NaBeBa wieder herzustellen, musste die große Weide in verschiedene Teilstücke eingezäunt werden, um eine Überweidung zu verhindern. Das haben wir nun mit Straketenzäune gemacht, was sehr schön aussieht. Es gibt jetzt zwei große brachliegende Wiesen, die wunderbar blühen. Unsere Tiere dürfen dort nur im Herbst oder Winter weiden. Im Frühling und Sommer darf die Natur sich ausweiten wie sie möchte. Das Leben ist auf diesen Wiesen zurückgekehrt, die Stare suchen nach Würmern und Samen, Insekten schwirren herum, besonders die Hummeln erfreuen uns gerade, der Spatzenschwarm ist deutlich größer geworden, wir haben schon Eidechsen gesichtet. Ein kleiner Rehbock kommt am Abend aus dem Wald und grast auf unserer Wiese. Auf der einen Wiese werden wir im Herbst weitere Obstbäume pflanzen, die andere Wiese wird mit einer Insektenhecke abgegrenzt. Es wurden bereits mehrere Insektenbeete angelegt auf die wir Wildblumen ausgesät haben. Durch diese Maßnahmen sieht unsere Anlage jetzt schon sehr schön aus. Wer Interesse hat, darf sich das gerne ansehen. Freitagnachmittag öffnen wir, von 15.00 bis 18.00 Uhr, für alle unsere Tore. Eine kurze telefonische Anmeldung (01512/0179609) ist notwendig, damit es nicht zu voll wird und ich Zeit habe euch die Anlage zu erklären. Unsere Tiere haben natürlich noch weiterhin Weideland. Für eine artgerechte Tierhaltung steht NaBeBa ja seit Jahren. In diesem Jahr gibt es viel Gras, weil es genug geregnet hat. trotzdem füttern wir auch mit Heu, dass ein Hobbylandwirt extra für uns mäht, trocknet und in kleine Ballen presst. Auch er bewirtschaftet seine Felder nicht mehr anderweitig, sondern lässt sie zu Wiesen wachsen um Heu für unsere Tiere zu ernten. Auch das ist ein guter Beitrag für die Gesundheit unserer Böden. NaBeBa ist ein wunderbarer Lernort für Kinder und Jugendliche geworden. Der Umweltschutz steht bei uns ganz oben und wir möchten der Jugend zeigen, was aktiver Umweltschutz bedeutet und das er Spaß machen kann. Unsere Anlage steht Schulen und Kindergärten jeden Morgen zur Verfügung. Leider läuft der „normale“ Betrieb langsamer an, als wir uns das wünschen würden. Oft werden bestellte Termine, aufgrund von Coronafällen, wieder abgesagt. Auch zögern die Schulen und Kindergärten noch immer Termine für Ausflüge zu machen, weil Personalmangel vorliegt und die allgemeine Situation an den Schulen und Kindergärten noch schwer ist. Das ist für NaBeBa ein Problem. Wenn die Schulen und Kindergärten nicht kommen, dann fehlen uns auch die Einnahmen. NaBeBa bekommt keine Strukturförderung vom Staat, NaBeBa muss sich komplett selbst finanzieren. Die Vormittagsbesuche sind nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Bildung unserer Kinder sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung unseres Projektes. Unsere integrativen Nachmittagsgruppen finden ungebrochen statt. Aber auch hier haben wir noch Plätze für Kinder mit Behinderung und einer Pflegestufe frei. Unsere Ferienfreizeiten im Sommer sind ausgebucht, für den Herbst gibt es noch einige wenige Plätze zu vergeben.
Dies war eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse.

Wer Interesse hat ehrenamtlich zu helfen ist immer Willkommen.
Wir können noch Hilfe bei der Betreuung der Kinder in den Ferienfreizeiten gebrauchen. Auch für das Pflanzen der Bäume und der Hecke im Herbst suchen wir noch Unterstützung. Aktive Mitglieder haben die Möglichkeit ein eigenes Gemüsebeet anzulegen, die Kinder der Aktiven dürfen das Gelände nutzen um mit den Tieren zu kuscheln oder zu spielen.
Wer Interesse und Fragen hat, einfach anrufen. 01512/0179609

Alles Liebe, Eure
Doro Zijp

Update zu den kommenden Ferienfreizeiten

Die Freifreizeiten im Sommer sind ausgebucht. Ihr könnt euch für den Sommer nur noch vormerken lassen falls noch jemand abspringen sollte. Wenn ihr einen Platz für die Freizeiten wolltet, aber jetzt im Sommer keinen bekommen habt, in den Herbstferien findet die nächste Freizeit statt und Plätze sind auch noch frei. Meldet euch schnell an, falls ihr Lust habt, wir freuen uns auf euch! 


Ein Gemeinschaftsgarten wird Wirklichkeit

Postcode-Stiftung bewilligt NaBeBa-Projekt-Antrag

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Ein Garten für alle

Auf unserem annähernd 20.000 qm großen Grundstück gestalten wir naturnahe Erlebnisräume und halten um die 100 bauernhoftypische Tiere. Unser Konzept orientiert sich an den Bedürfnissen Menschen aller Altersstufen und Fähigkeiten. Schon seit der Gründung ist NaBeBa ein Inklusionsprojekt.
Wir sind sehr darum bemüht Umstände zu schaffen, die eine Teilnahme für jeden Menschen möglich machen. Barrierefreiheit bedeutet für uns weniger die Einrichtung von behindertengerechten Toiletten und befahrbaren Wegen. Wir sind davon überzeugt, dass die Barrieren in unseren Köpfen abgebaut werden müssen.

Niemand darf ausgegrenzt werden nur weil er den Anforderungen, die unser modernes Leben mit sich bringt, nicht gerecht werden kann.
Es gibt Menschen die früher an Grenzen stoßen als andere. Sie werden behindert durch eine Lernschwäche, eine geistige oder körperliche Beeinträchtigung oder durch ein seelisches Problem. Sie brauchen mehr Verständnis und Hilfe als andere. Sie brauchen Menschen die ihre Fähigkeiten und nicht ihre Schwächen in den Fordergrund stellen.
Aus diesem Grunde laden wir alle Menschen ein, unabhängig von ihren Herkünften, Religionen, Fähigkeiten und Behinderungen.
Das gemeinsame Erleben steht bei uns im Fordergrund.
Es gibt gemeinsames Arbeiten auf dem Hof, gemeinsame Nähe zur Natur, gemeinsame Ausritte, gemeinsames Spiel, gemeinsame Mahlzeiten unter freiem Himmel, gemeinsame Feste.
Die Starken helfen den Schwachen. Oft sind es die Menschen mit Behinderung, die größere Stärken zeigen. Sie waren es auch, die am Anfang unser Projekt aufgebaut und belebt haben. Menschen mit Behinderung luden Menschen ohne Behinderung ein mitzumachen.
Auf diese Weise wurde NaBeBa zu einem Inklusionsprojekt.

 

 

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